|
|
|
|
"Mit der zweiten Auflage des Buches "Bier aus eigenem Keller" fing alles an, das Interesse am Brauen war geweckt. Allerdings nicht am Rühren auf eigenem Herd, zumal dieser zumeist von einer kochbegeisterten Ehefrau blockiert ist. Für Sklavenarbeiten setzt man heute Maschinen ein - nach langer Suche wurde ich Rostock fündig.
Seit 1998 wird in meinem Keller mit einer Braxonia 20 T mit Pfanne, Läuterbottich bzw. Whirlpool, Kühlaggregat und Heißwasserbereiter gebraut. Im lezten Jahr kam dann noch der Braumeister in der 20 l Version von Speidel hinzu. Ihn verwende ich bei Vorführungen und Kursen über das Brauen im eigenen Hause.
Das Brauen mit guten Zutaten, das Experiment, die Variation von Zutaten und Prozess stehen im Mittelpunkt des Interesses. Wie schmeckt ein Rauchbier mit einem Rauchmalzanteil von 30 %, 50 % oder 70 %. Welchen Einfluss hat auf das gefundene, persönliche Optimum der Hefestamm? Was passiert, wenn man dann Back- oder Champagnerhefe verwendet? Eine Anlage mit einer Ausschlagsmenge von ~ 20 l ist hierfür ideal.
Lieblingsbiere aus eigenem Keller: dunkles Vollbier, Rauchbier, India Pale Ale (der Feuerhofer Hopfenteufel) und ein bislang noch nicht gebrautes Bier, es gibt noch viel zu experimentieren."
Viele Grüße aus der Oberpfalz
Hans Rolf Linke



