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Auch bei dieser Bier-Namensgebung (belegt schon vor dem Dreißigjährigen Krieg), weiß man nichts Definitives über die Entstehung. Eine Erklärung lautet: Kniesenack
stammt vom slawischen "Knäs" (Herr) und "nack" (Bier) ab, was dann soviel wie "Herrenbier" bedeutete.

(Mehr hierzu im Buch "Biere die Geschichte machten", von W. D. Speckmann, erschienen im Verlag "Archiv Hopfen & Malz, Rattiszell").

Der "Kniesenack" wird als starkes, kräftiges, vermutlich obergäriges Bier bezeichnet, das rein aus Gerste gebraut wurde. Das Malz soll gut geröstet und nicht zu fein gemahlen gewesen sein. Also ein "Braunbier", welches nach weiteren Aussagen sehr lange gelagert wurde (1 Jahr und länger), schwach gehopft und zudem trübe war.

Unser Tipp für den Nachbrau (pro 20 Liter):

Schüttung:
5.500 g (dunkles) Münchner Malz
500 g Röstmalz
Hopfenbittere: 16 BE
Gärung: Obergärung
Einmaischtemperatur: 60° C