In der alten Zeit war es wohl das bekannteste Schwarzbier schlechthin. Auch heutzutage wird ihm kaum ein anderes Pendant diesen Ruf streitig machen können. Seinen dunklen Farbton und seinen angenehmen herb-brenzligen Geschmack erhielt es damals schon durch ein spezielles Röstverfahren beim Mälzvorgang und durch eine ausdrucksvolle Hopfenbittere. Einer alten Rezeptur folgend wurde das Köstritzer Ur-Schwarzbier u. a. mit etwa 3/4 Gerstenmalz, 1/4 Weizenmalz, Honig und einigen Wacholderbeeren (einst sicherlich obergärig) gebraut.
Unser Tipp zum Nachbrau (für 20 Liter)
Schüttung:
3.000 g Münchner Malz
1.000 g dunkles Weizenmalz
200 g Röstmalz
50 g Honig
1 Stück Wacholderbeere (beim Hopfenkochen zugeben)
Hopfenbittere: 28 BE
Gärung: Ober- und Untergärung möglich
Sonstiges: Rast bei 68° C relativ lang (ca. 40 Min.) halten